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Connection 2014
Stefanie Böhnsch [DE] / 20 min

Ein fast leerer Raum. Ein paar Holzscheite führen zu einem der Fenster. Ich nähere mich, in Alufolie gewickelt, vom rechten Raumhintergrund dem Publikum. Ich steige die Treppe zum Fenster herauf, schaue in den leeren Raum, gehe wieder hinunter zu einem der gegenüberliegenden, scheinbar leeren Fenster und nehme nach und nach aus allen weiteren leere oder mit Naturmaterialien gefüllte, übergroße Einmachgläser heraus. Die Alufolie raschelt, die Gläser stehen in der Ecke. Ich zerhaue Sandstein und Ziegel mit einem Hammer. Meine Hände sind durch gelbe Gummihandschuhe vom Material getrennt. Es folgt das Befüllen der zwei leeren Gläser mit den zerschlagenen Steinen, das kreisförmige Anordnen der in der Ecke stehenden Gläser in die Mitte des Raumes, das Stehen in der Mitte der Kreisanordnung. Danach das Ausschütten der Inhalte der 7 Gläser auf materialerkundende, geräuschvolle Weise, das Alukleid in Fetzen und das letzte Glas mit Teichschlamm über den Körper ergießend, dem Publikum nahe. Darauf folgt das durch den Raum über dem ausgeschütteten Materialien Rollen und anschließende Abnehmen der letzten Alufetzen und Aufreihen der Gläser und Befüllen dergleichen mit den Resten des Alukleides. Letztes Bild: Ich stehe voller Schlamm im Bildvordergrund, nahe zum Publikum; das verschüttete Material, die aufgereihten Gläser dahinter.